Diesen Herbst ging Käthe, der Gemeindebus, auf eine große Reise. Es ging nach Uhryniv, kurz hinter die ukrainische Grenze. Aber der Reihe nach:
Schon im Frühjahr des Jahres wurde die Gemeinde gefragt, ob der Gemeindebus Käthe vielleicht für einen Hilfstransport in die Ukraine zur Verfügung stehen würde. Der Schrecken nach den ersten Kriegswochen saß bei allen tief und es gab eine große Welle der Hilfsbereitschaft. Viele Menschen spendeten Kleidung, Babynahrung, Hygieneartikel und viele weitere Sachen. Aber alles musste irgendwie in die Ukraine gebracht werden.



