Einladung zum Eröffnungskonzert

Am Sonntag, 30. Juni, um 17 Uhr mit Ulrike Scheytt an der Orgel - Vorstand und Kuratorium der Evangelischen Stiftung Monschauer Land laden ein - Eintritt ist frei

Am Sonntag, 30. Juni, um 17 Uhr laden der Vorstand und das Kuratorium der Evangelischen Stiftung Monschauer Land herzlich ein zu einem Eröffnungskonzert in der Evangelischen Kirche Roetgen. Ulrike Scheytt spielt dabei auf der Orgel. Mit diesem Konzert möchte die Stiftung allen Gründungsstifterinnen und Gründungsstiftern Dank sagen und alle Interessierten für die Stiftungsziele begeistern. Der Eintritt zum Konzert ist frei. Spenden für die Stiftung werden dankend entgegen genommen. 

Nach langer Vorgeschichte hat die Evangelische Stiftung Monschauer Land nun endlich ihre Arbeit aufnehmen können: Auf einer Klausurtagung im März 2019 in Schleiden wurde im Presbylerium erstmals ausführlich die Möglichkeit diskutiert, eine rechtsfähige kirchliche Stiftung zu errichten. Ein daraufhin gegründeter Initiativkreis sichtete Broschüren anderer kirchlicher Stiftungen, arbeitete sich in die rechtlichen Grundlagen des Stiftungsrechtes ein, nahm Kontakt mit Stellen der Stiftungsberatung auf, definierte Stiftungsziele und erarbeitete einen ersten Entwurf einer Satzung. Dieser Satzungsentwurf sollte nicht der letzte bleiben. Im Laufe des vier Jahre dauernden Gründungsprozesses wurden insgesamt 22 immer wieder erneut überarbeitete Versionen der Satzung erstellt.

Von der Broschüre bis zur Stiftung

Im März 2021 nahm das Presbyterium den damals vorliegenden Satzungsentwurf zustimmend zur Kenntnis, und kurz danach wurde mit dem Entwurf einer Stiftungsbroschüre begonnen, die dann im November 2021 fertiggestellt war und im Dezember 2021 versandt wurde. In den folgenden Wochen und Monaten sagten 35 Gründungsstifterinnen und Gründungsstifter Gelder zu, die zusammen mit einem Vermächtnis und den Geldern des Treuhandvermögens „Jürgen-Scheibler-Stiftung" ein Grundstockvermögen von knapp 130.000 Euro ergaben. 

Der aufwändige Genehmigungsprozess durch kirchliche und staatliche Gremien beanspruchte dann noch einmal fast zwei Jahre, bis im Juli 2023 die Anerkennungsurkunde der Bezirksregierung Köln ausgestellt wurde. In den folgenden Monaten mussten zahlreiche administrative Schritte vollzogen werden, bis schließlich Anfang 2024 das Kapital der Stiftung auf ihrem eigenen Konto zur Verfügung stand. Vorstand und Kuratorium haben in den vergangenen Monaten auf mehreren Sitzungen die Grundlagen gelegt, so dass nun bald die ersten Förderungen durch die Stiftung möglich sind. Nach wie vor sind Spenden und Zustiftungen sehr willkommen.